Über uns



Wir verknüpfen eine vielseitige ökologische Landwirtschaft mit einer schonenden Verarbeitung deren Früchte, einer direkten Vermarktung und Umweltbildung.


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Wie wir Landwirtschaft betreiben...

Wir bauen mit einer ökologischen Landwirtschaft Kräuter, Gemüse, Ackerkulturen, Beeren und Obst an und pflegen und nutzen den Wald. Durch eine schonende Nutzung und Bearbeitung der Landwirtschaftsflächen möchten wir der Verdichtung des Bodens entgegenwirken, sowie den Humusgehalt erhalten und idealerweise erhöhen. Deshalb arbeiten wir mit möglichst leichten Geräten, planen eine vielfältige, langjährige Fruchtfolge, säen Gründüngung zwischen den Kulturen, bedecken den Boden mit einer Mulchschicht und bearbeiten ihn schonend. Der Nährstoffkreislauf soll möglichst geschlossen sein, was bedeutet, dass wir keine betriebsfremden Dünger verwenden. Dazu werden wir auf dem Hof Kompost, Pflanzenjauchen und Grassilage herstellen, um damit die Kulturen mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen. Zahlreiche Bodenlebewesen sowie kleinere und grössere Wildtiere sind dabei Teil des Kreislaufes, so wie wir auch. Wir pflegen Vorhandene Lebensräume und ergänzen sie mit Wildhecken und Buntbrachen. Der Wald bietet ausserdem die Möglichkeit, Holz als nachwachsende Energiequelle zum Heizen und als Rohstoff zum Bauen zu nutzen. Im Freiland und im ungeheizten Folien-Tunnel planen wir eine Vielfalt an Kräutern, Gemüsesorten, sowie kleine Ackerflächen mit Getreide und Hülsenfrüchten. Dabei achten wir neben der Bodenfruchtbarkeit besonders auf samenfeste Sorten, denn die Möglichkeit eigenes Saatgut zu vermehren ist die Grundlage für eine von Grosskonzernen unabhängige Landwirtschaft. Eine autonome, nachhaltige Lebensmittelproduktion bedingt eine grosse Diversität und widerstandsfähige Sorten, welche keine Hybriden sind und frei von gentechnischer Veränderung. Auch bei Obst-, Nuss- und Beerenanbau wollen wir seltene und widerstandsfähige Sorten kultivieren und erhalten. Gerne pflegen wir die bereits bestehende Obstanlage beim Waldheim weiter, um einerseits ihre feinen Früchte zu ernten und anderseits den notwendigen Nistraum für Vögel zu erhalten.


Kurze Wege...

Die hofeigenen Produkte verkaufen wir frisch oder weiterverarbeitet, tauschen und teilen sie
und essen und trinken sie selber. Was wir ernten oder verarbeiten, soll möglichst direkt, vor allem ohne Umwege über Grossverteiler, zu den Menschen kommen, die es konsumieren. Durch die Direktvermarktung können Kontakte, Austausch sowie Verständnis und Solidarität zwischen Konsumierenden und Produzierenden entstehen. Zudem sind frische und reif geerntete Pflanzen nährstoffreicher und geschmackvoller.


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Kollektiv

Als Kollektiv fällen wir nicht nur Bäume, sondern auch Entscheide gemeinsam im Konsens. Praktisch bedeutet dies, dass wir uns regelmässig treffen, um anfallende Themen und Aufgaben gemeinsam zu diskutieren, zu planen und Lösungen zu finden. Uns ist es wichtig, dass wir  die getroffenen Entscheidungen miteinander tragen können und niemand über andere bestimmt.

Die momentan fünf Menschen des Kollektivs sind zwischen 3 und 36 Jahre alt und bringen vielfältige Erfahrungen, Fähigkeiten und Kenntnisse zusammen wie Gemüsebau, Heuernte, Naturpädagogik, Buchhandel, Übersetzetzung, grafische Gestaltung, Gastronomie, Industrie-Kletterei, Haushalten, Tofu-Produktion, Pflanzenheilkunde, Lehrtätigkeit und vieles mehr. Der Kollektiv-Hof Waldheim entwickelt sich deshalb mit den Menschen die hier sind und jenen die vielleicht noch kommen und gehen werden, mit all ihren Träumen und ihrer Energie für deren Umsetzung.