«Bio auf Abwegen? Lösungen, die für mich keine sind»Zum Artikel «Forschung für gesunde Rüebli», Bioaktuell 4|22
Hier noch der Downlaod vom Leserbrief
Der Artikel über Rüebli und Zwiebeln im letzten Bioaktuell hat bei mir einige Fragen ausgelöst. Wir bauen auf unserem kleinstrukturierten regenerativen Biohof sowohl Rüebli als auch Zwiebeln an. Logisch kennen auch wir die Herausforderungen von Falschem Mehltau bei Zwiebeln und der Möhrenfliege bei Rüebli. Unsere Antworten darauf sind jedoch andere. Wir bauen die beiden Kulturen in einer beetweisen Mischkultur an, das heisst, ein Beet Zwiebeln daneben ein Beet Rüebli usw. Dies ist für uns praxistauglich und ermöglicht ein effizientes Arbeiten, was bei einer Mischkultur auf dem gleichen Beet nur begrenzt
möglich wäre. Der Vorteil: Der Geruch der Zwiebel hält die Möhrenfliege fern und der der Rüebli, die Zwiebelfliege. Eine Win-win-Situation ohne zugekaufte Pflanzenschutzmittel!
Dem Falschen Mehltau begegnen wir mit einer Massnahme, die vielfältige Vorteile bringt. Wir pflanzen unsere Zwiebelsetzlinge in eine Mulchschicht. Der Mulch hält den Boden gleichmässig feucht und schützt ihn vor Verdunstung. Dadurch ist oft keine Bewässerung notwendig. Der Mulch kann die Luftfeuchtigkeit etwas regulieren und schafft ein ausgeglicheneres Mikroklima, welches den Falschen Mehltau fernzuhalten hilft. Durch die Mulchschicht fördern wir den Humusaufbau und ein aktives Bodenleben, welches der Resilienz der Zwiebeln hilft, um sich besser vor Krankheiten zu schützen. Die Mulchschicht muss genügend dick ausgebracht werden, damit das Beikraut unterdrückt wird, dadurch ist kein Hacken notwendig. Tropfschläuche sind hingegen teuer, lästig beim Arbeiten und zerstören den Boden. Durch die punktgenaue Bewässerung wird in sehr trockenen Jahren zwar Wasser gespart, aber das Bodenleben stirbt in den nicht bewässerten Bereichen ab. Mikroplastik im Boden ist ein weiteres Thema.
Meiner Meinung nach braucht der Biolandbau Lösungen, welche die Bauern und Bäuerinnen sowie Gärtner und Gärtnerinnen unabhängiger machen, anstatt sie noch abhängiger zu machen von Pflanzenschutzmitteln und teurer Technik wie einer Hackmaschine. Lösungen, die vielfältige Vorteile bringen, ohne diverse negative Nebeneffekte und hohe Kosten für die Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter.
Daniel Knobel, Biogemüsegärtner
Kollektiv-Hof Waldheim, St. Pelagiberg, TG


Wer Lust auf frisches, regionales, regenerativ angebautes Bio-Gemüse hat, den Hof auf dem die Produkte angebaut werden kennenlerenen möchte, das Prinzip der solidarischen Landwirtschaft toll findet; kann sich jetzt noch einen
Wollt ihr wissen was gerade auf unserem Hof passiert, möchtet ihr mehr über die Praxis der regenerativen Landwirtschaft erfahren. Dann folgt uns auf Instagram.
Ab Mai 2022 könnt ihr den Igel-Chorb auch in Sulgen im Honett-Laden an der Bahnhofstrasse 13 abholen. Wir haben immernoch ein paar freie Plätze. 

Yuhuu unseren ersten Freiland Nüsslisalat (Feldsalat) diese Saison! Er ist besonders knackig und eine absolute Geschmacksbombe. Zum grünen Gold gehören jedoch auch kalte Finger bei der Ernte dazu!
Beginnen wir mit der guten Nachricht. Im
Durch diese angespannte Situation ist in den nächsten Wochen und Monaten mit grossen Ernteausfällen zu rechnen. Ein sehr schwieriges Gartenjahr (ja das schwierigste in meiner Gärtnerkarriere) welches uns an den Rand der Verzweiflung bringt. Wir danken euch für euer Verständnis, leider sind wir derartigen Klimatischen Kapriolen nicht gewachsen und müssen zum Teil zusehen wie das Gemüse kaputt geht. An den überlebenden Bohnen und Karotten sind die Unwetter auch nicht spurlos vorbeigegangen, Flecken zieren sie überall…
Die Unwetter von letzter Woche haben auch uns getroffen. Jetzt zeigt sich welche Gemüse-Kulturen überleben und welche kleinen bis grossen Schaden erlitten haben.
Im Online-Foodblog des St. Galler-Tagblatts ist eine Hofreportage vom Kollektiv-Hof Waldheim erschienen. Der schön geschriebene Text mit tollen Fotos erklärt wie wir auf unseren Hof landwirtschaft betreiben. Und warum für uns Bio-Landwirtschaft alleine nicht reicht um die Klima-Katarophe abzuwenden, darum betreiben wir eine regenerative Landwirtschaft.
Da zwei Abo-Plätze frei geworden sind haben wir aktuell Platz für einen kleinen Chorb oder einen Platz für einen mittleren Chorb. Wer zuerst ist hat den Chorb 🙂
Für die neuen Waldspielgruppen-Saison suchen wir neue Waldkinder. Schnuppertage können gerne individuel abgmacht werden, Einstieg momentan jederzeit möglich. Jeden Dienstag knapp fünf Stunden im Wald in Pelagiberg / nähe Bischofszell.

Unser Bio-Sauerkraut aus ProSpecieRara Spitzkabis ist im Unverpackt-Laden «Emma’s Lebensmittel» in Bischofszell erhältlich.
Der Winter ist im Waldheim eingekehrt, da wo sonst unser feines Bio-Gemüse wächst ist, liegt jetzt eine dicke Schneeschicht. Dafür haben wir jetzt Zeit zum Schlitteln, alle sind herzlich willkommen unsere frisch präparierte Piste zu nutzen.
Ab dem Frühling 2021 kann unser Bio-Gemüse- & -Obst Abo „Igel-Chorb“ auch im
Anfang Mai machten wir die Setzlinge des
Der Kollektiv-Hof Waldheim, in Pelagiberg nähe Bischofszell, startet ab dem Frühling 2021 mit einem saisonalen Bio-Gemüse und Obstabo. Der Igel-Chorb ist das neue Bio-Abo im Oberthurgau!
Seit zwei Wochen sind wir in die neue Waldspielgruppen-Saison gestartet. Schon viele tolle Waldabenteuer durften wir erleben. Die neue Gruppe ist schon gut im Wald angekommen.
Wir bieten ab sofort neue Teemischungen sowie Dörrbohnen an. Ihr findet unsere Produkte an unserem Marktstand jeden Mittwoch von jeden Mittwoch von 9.30-11.30 & 13.30-16.00 Uhr, sowie gegen Bestellung.
Für unsere Waldspielgruppe Wildwuchs hat es für die kommende Saison noch wenige freie Plätze. Mehr Informationen und Anmeldung findet ihr
An unserem