Wir suchen neue Betriebsmitglieder*innen

Ein kleiner und vielfältiger Öko-Hof (5.5 ha Land und 7 ha Wald) in der Ostschweiz sucht neue Kollektiv-Mitglieder*innen. Von Acht Kollektiv-
Menschen leben und arbeiten zurzeit noch zwei Erwachsene, zwei Kinder (2 und 7 Jahre), zwei Katzen und drei Enten im Waldheim. Hier teilen wir uns nicht nur Haus, Sorgearbeit, Arbeitstage und Alltagsleben, sondern auch das Einkommen und Vermögen, leben also in einer gemeinsamen Ökonomie (ist aber kein muss). Dazu leben und arbeiten bei uns Lernende und/oder Praktikant*innen.
Wir bauen Gemüse, Obst und Heilkräuter an, betreiben Ackerbau, sind ein Experimentierort für regenerative vegane Landwirtschaft und Bio-
Suisse zertifiziert. Zusätzlich bewirtschaften wir den Wald, die Wiesen und halten bewusst keine Nutztiere. Das Gemüse wird hauptsächlich über unsere Solawi «Igel-Chorb» vertrieben. Zudem beliefern wir
wenige Hof- und Bio-Läden.
Ein weiteres Standbein des Hofes ist die eigene Waldspielgruppe
«Wildwuchs», welche Kinder ab 2.5 Jahren inkl. Mittagessen betreut.
Seit dem Kauf vor fünf Jahren renovieren wir den Hof mehrheitlich selbst, was uns auch noch länger beschäftigen wird.

Wir suchen Familie(n) oder kinderliebende Menschen (m/w/d*) welche landwirtschaftlich, handwerklich interessiert sind und Erfahrung oder eine Ausbildung in diesen Bereichen haben. Menschen welche sich eine langfristige Perspektive im Arbeits- und oder Wohnkollektiv vorstellen können, am liebsten mit Kindern. Wohnraum ist je nach Bedarf schon vorhanden und/oder kann erweitert werden.
Wir ernähren uns vegan und ein emanzipatorisches, «linkes» Grundverständnis ist uns wichtig. Gemütliches Beisammensein schätzen wir ebenso wie, Spielabende, Lesen, «Rambazamba» mit unseren Kidz, sowie unsere persönlichen Rückzugsorte – unsere Kinder nehmen viel Raum ein.
Unsere Lebensform gründet nicht auf einem Manifest und hat keinen spirituellen oder verschwörungstheoretischen Hintergrund!
Bist du an unseren Projekten interessiert und möchstest evtl. neue Arbeitsbereiche wie Pilzzucht, einen Lebenshof, eine Einmachküche etc. verwirklichen? Du bist unkompliziert, eine direkte, offene Kommunikation ist dir wichtig, kannst dir vorstellen Entscheidungen an regelmässigen Sitzungen im Konsens zu fällen und hast Freude an einem Alltag mit Kindern auf dem Land.

Hast du Lust mehr über uns zu erfahren?
Melde dich unter: waldheim@kollektivhof.ch

Gemüsegärtner*in w/m/d* 60% gesucht

Wir suchen ab März 2024 eine gelernte Gemüsebaufachkraft 60% (Jahresarbeitszeit) zur Mitarbeit in einem kleinen Familienbetrieb in St. Pelagiberg TG.
Wir bewirtschaften ca. 0.4 ha Freilandgemüse und ca. 2 Aren Tunnelfläche. Wir vermarkten unsere Gemüse hauptsächlich über unsere Solawi Igel-Chorb und unser Hoflädeli.

Deine Aufgaben sind:

  • Mitarbeit und Mitsprache bei allen Arbeiten im Anbau
  • Tagesverantwortung und Teilbereichsleitung nach Absprache

Idealerweise bringst du mit:

  • EFZ Gemüsegärnter*in oder vergleichbare Ausbildung
  • Motivation in einem regenerativen Anbausystem
    zu arbeiten und zu denken
  • Freude an anderen Betriebszweigen
    (Acker-/Kräuter-/Obstbau und Grünland)
  • Freude an der Arbeit im Team und alleine
  • Selbständige Arbeitsweise
  • Verantwortungsbewusstsein

Wir bieten:

  • eigene Setzlingsanzucht
  • viel Erfahrung in einem regenerativen Anbausystem
    (Mulchgemüsebau, Zwischenfrüchte, Bodenbearbeitung etc.)
  • Jahresarbeitszeit
  • Ein kleines und familiäres Team
  • Entwicklungsmöglichkeiten

Wir freuen uns über deine Kontaktaufnahme per Mail:
waldheim@kollektivhof.ch oder auf 076 500 51 55

Judy und Dani

Praktikumsplatz 60% bei uns

Wir suchen für die Saison 2024 von April bis Ende Oktober eine tatkräftige Unterstützung.

Du hast Lust in einem kleinen Familienbetrieb die Welt des regenerativen Gemüsebaus und der Landwirtschaft zu entdecken. Du bist motiviert vieles zu lernen, hast Freude an körperlicher Arbeit bei Wind und Wetter in der Natur?
Im Waldheim produzieren wir hauptsächlich Gemüse für unsere Solawi Igel-Chorb. Wir betreiben Mulchgemüsebau, machen praktisch alle Setzlinge selber und arbeiten viel von Hand, jedoch auch mit dem Traktor.

  • Die Haupt-Tätigkeiten deines Praktikums sind:
  • Gemüsebau (Setzlingsanzucht, Mulchen, Ernten,
    Pflegen, Pflanzen, Jäten, Ausliefern etc…)
  • Heilkräuter (Ernten, Verarbeiten, Pflegen, Pflanzen, Jäten etc…)
  • Hochstammobst (Ernten, Verarbeiten)
  • Grünland (Heuen)
  • und alles was sonst noch auf dem Hof anfällt

Wir freuen uns über deine Kontaktaufnahme per Mail:
waldheim@kollektivhof.ch oder auf 076 500 51 55

Judy und Dani

Wie sieht eigentlich ein Igel-Chorb aus?

Falls ihr interessiert seid, wie die Gemüsekörbe unserer Solawi Igel-Chorb aussehen, könnt ihr unsere Galerie anschauen. Wir versuchen jeden Korb zu fotografieren, um einen Eindruck von der Menge  und Vielfalt im Verlauf einer Saison abzubilden.

Besuche die Galerie

Der 5te regenerativ-Höck findet bei uns am Sonntag 2. Juli 23 statt

Wir freuen uns, das der 5te regenerativ-Höck bei uns im Waldheim stattfindet.

Flurgang 14 Uhr auf dem Kollektiv-Hof Waldheim zum Thema kleinflächiger, regenerativer Gemüsebau.
Nach einer kurzen Vorstellungs-Runde soll eine kurze Hofführung einen groben Überblick über das Anbau-System bieten. Danach wollen wir vor allem auf folgende Themenschwerpunkte eingehen:

  •  Unterschiedliche Mulch-Materialien – Was hat sich bei uns bewährt, was nicht, was sind die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Materialien
  • No-till im Gemüsebau – Wir haben dieses Jahr erste Gehversuche gestartet, um komplett auf Bodenbearbeitung vor der Pflanzung zu verzichten. Wir möchten gerne unsere Erfahrungen teilen und freuen uns über einen angeregten Austausch.

Mehr zu regenerativ Ostschweiz.

Keine Gentechnik durch die Hintertür

Wir untersützen die Kampagne «Keine Gentechnik durch die Hintertür». Wir wollen keine gentechnisch Verändertes Saatgut auf unseren Äcker und nirgendwo. Unser Statement zu den Fragen des Komites:

Heute werden genomeditierte Pflanzen oft als Heilmittel im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels propagiert. Könnten Sie sich vorstellen, genomedierte Pflanzen auf Ihrem Hof anzubauen?

Nein, wir wollen kein gentechnisch verändertes Saatgut verwenden, wir verwenden auch keine Hybriden. Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass gentechnisch veränderte Pflanzen zum Teil verlernt haben mit dem Mikrobiom im Boden zu kommunizieren. Sprich die Pflanzen sind kaum mehr fähig mit den Bodenlebewesen Nährstoffe auszutauschen, dies macht die Pflanzen abhängig von Nährstoffen welche durch Dünger hinzugefügt werden. Auch wurde gezeigt, dass viele gentechnisch veränderten Pflanzen sich kaum aktiv Hilfe von Nützlingen holen können. Natürliche Pflanzen haben die Fähigkeit Stoffe auszusenden um Nützlinge anzulocken, welche die Schadinsekten fressen.
Dies macht uns als Gärtner*innen abhängig von Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln. Wir finden es wichtig unabhängig zu sein und aktiv durch ein regeneratives Anbausystem mit der Natur zusammen zu arbeiten.

Wie begegnen Sie dem veränderten Klima in Ihrer landwirtschaftlichen Praxis? Was hilft Ihnen dabei?

Wir entwickeln ein regeneratives Anbausystem, welches klimaresilienter ist. Durch Humusaufbau kann der Boden mehr Wasser aufnehmen und abgeben. Der Mulchgemüsebau lässt den Boden viel weniger abtrocknen und wir können oft aufs Bewässern verzichten. Mit einer möglichst flachen Bodenbearbeitung stören wir das Bodenleben weniger und verlieren dadurch weniger Wasser. Diverse Zwischenfrucht-Mischungen erschliessen Nährstoffe und Wasser, ernähren ein vielfältiges Bodenleben und machen den Boden vital, was uns bei allen Klimabedingungen hilft.

Welche Eigenschaften sollten bei der Züchtung neuer Pflanzensorten vor allem berücksichtigt werden, damit sie einen Mehrwert für Ihre Produktion darstellen könnten?

Was bei der Züchtung in den letzten Jahrzehnten verloren ging, ist das Augenmerk auf ein grosses starkes Wurzelwerk, damit sich die Pflanzen optimal ernähren kann. Auch die Fähigkeit, dass Pflanzen mit den Bodenlebewesen Symbiosen eingehen können, wurde kaum beachtet.
Dadurch würde viel vitalere Pflanzen entstehen welche unabhängig von Pflanzenschutzmitteln und Dünger gut wachsen und in einen geschlossen Hofkreislauf passen.
Gesunder Boden – Gesundes Gemüse – Gesunde Menschen

Kollektiv-Hof Waldheim

Praktikant*in 60% Gemüse- und Hochstammobstbau

regenerativer Gemüsebau im TunnelDer Kollektiv-Hof Waldheim sucht spontan noch für diese Saison 2022 von August bis Ende Oktober
eine tatkräftige Unterstützung.

Wir sind ein kleiner vielfältiger regenerativer Bio-Betrieb mehr Infos unter: www.kollektivhof.ch

  • Tätigkeiten des Praktikums sind:
  • Gemüsebau (ernten, Pflegen, Pflanzen, Jäten etc…)
  • Heilkräuter (ernten, verarbeiten, Pflegen, Pflanzen, Jäten etc…)
  • Hochstammobst (ernten, verarbeiten)
  • und vieles mehr (was sonst noch auf dem Hof anfällt)

Wir freuen uns über deine Kontaktaufnahme per Mail: waldheim@kollektivhof.ch

=> Stelle ist besetzt <=

4. Ostschweizer regenerativ Höck bei uns

Für Interessierte Landwirt*innen, Gemüsegärtner*innen:

Samstag 20. August 18:30 Flurgang zum Thema kleinflächiger regenerativer Gemüsebau

Themenschwerpunkte:
· reduzierte Bodenbearbeitung (mit Bonitur)
· Mulch und Untersaaten im Gemüsebau
· Pflanzenernährung ohne Handelsdünger und ohne tierische
Hofdünger
· Zwischenfrüchte
· Vollerwerb auf 5.5 ha LN

Nach einer kurzen Vorstellungs-Runde, soll der Flurgang die verschiedenen Themen praktisch und theoretisch behandeln. Viel Raum für Fragen und Diskussion ist vorhanden. Nach dem Flurgang freuen wir uns auf gemütliches Zusammensein

Beim Kollektiv-Hof Waldheim (mehr Infos zum Hof:
www.kollektivhof.ch), Waldheim 1, 9225 St. Pelagiberg
=> keine Anmeldung nötig!

Leserbrief im Bio-Aktuell 5/22

«Bio auf Abwegen? Lösungen, die für mich keine sind»Zum Artikel «Forschung für gesunde Rüebli», Bioaktuell 4|22

Hier noch der Downlaod vom Leserbrief
Der Artikel über Rüebli und Zwiebeln im letzten Bioaktuell hat bei mir einige Fragen ausgelöst. Wir bauen auf unserem kleinstrukturierten regenerativen Biohof sowohl Rüebli als auch Zwiebeln an. Logisch kennen auch wir die Herausforderungen von Falschem Mehltau bei Zwiebeln und der Möhrenfliege bei Rüebli. Unsere Antworten darauf sind jedoch andere. Wir bauen die beiden Kulturen in einer beetweisen Mischkultur an, das heisst, ein Beet Zwiebeln daneben ein Beet Rüebli usw. Dies ist für uns praxistauglich und ermöglicht ein effizientes Arbeiten, was bei einer Mischkultur auf dem gleichen Beet nur begrenzt
möglich wäre. Der Vorteil: Der Geruch der Zwiebel hält die Möhrenfliege fern und der der Rüebli, die Zwiebelfliege. Eine Win-win-Situation ohne zugekaufte Pflanzenschutzmittel!

Dem Falschen Mehltau begegnen wir mit einer Massnahme, die vielfältige Vorteile bringt. Wir pflanzen unsere Zwiebelsetzlinge in eine Mulchschicht. Der Mulch hält den Boden gleichmässig feucht und schützt ihn vor Verdunstung. Dadurch ist oft keine Bewässerung notwendig. Der Mulch kann die Luftfeuchtigkeit etwas regulieren und schafft ein ausgeglicheneres Mikroklima, welches den Falschen Mehltau fernzuhalten hilft. Durch die Mulchschicht fördern wir den Humusaufbau und ein aktives Bodenleben, welches der Resilienz der Zwiebeln hilft, um sich besser vor Krankheiten zu schützen. Die Mulchschicht muss genügend dick ausgebracht werden, damit das Beikraut unterdrückt wird, dadurch ist kein Hacken notwendig. Tropfschläuche sind hingegen teuer, lästig beim Arbeiten und zerstören den Boden. Durch die punktgenaue Bewässerung wird in sehr trockenen Jahren zwar Wasser gespart, aber das Bodenleben stirbt in den nicht bewässerten Bereichen ab. Mikroplastik im Boden ist ein weiteres Thema.

Meiner Meinung nach braucht der Biolandbau Lösungen, welche die Bauern und Bäuerinnen sowie Gärtner und Gärtnerinnen unabhängiger machen, anstatt sie noch abhängiger zu machen von Pflanzenschutzmitteln und teurer Technik wie einer Hackmaschine. Lösungen, die vielfältige Vorteile bringen, ohne diverse negative Nebeneffekte und hohe Kosten für die Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter.

Daniel Knobel, Biogemüsegärtner
Kollektiv-Hof Waldheim, St. Pelagiberg, TG

Freie Gemüse-Abo’s ab Mai 2022

Ab Mai 2022 haben wir endlich wieder frei Plätze für unser Gemüsekorb! Mehr Infos zum Korb findet ihr hier.

Folgendes gilt ab 2022 neu:

  • Wir haben uns entschlossen von 25 auf neu 35 Körbe (pro Woche) zu vergrössern.
  • Es gibt kein Winterabo mehr (mangels Interesse).
  • Von Januar bis März ist neu Winterpause.
  • Wir liefern die Gemüsekörbe von Mai bis Ende Dezember.
  • Zeigt sich der Frühling freundlich beginnen wir schon im April mit dem Abo, wir werden euch eine Woche vorher per Mail informieren wann wir loslegen. Dh. mit 35 Lieferungen pro Jahr könnt ihr mindestens rechnen. (Beginnen wir schon früher wird dies separat in Rechnung gestellt)
  • Das Depot in Bischofszell bei Emmas Lebensmittel, wird aufgrund der neuen Öffnungszeiten aufgelöst. Wir haben jedoch eine neue Lösung an der Kirchgasse 31, ein paar Häuser weiter unten bei einer Privatperson gefunden.
  • Für Menschen die schon einen Gemüsekorb haben gibt es auf das Obstabo pro Woche zwei Franken Rabatt, dh. neu 5 Franken pro Korb.

Hier gehts zur Anmeldung vom Igel-Chorb!

Bio (alleine) ist nicht die Lösung!

Der Weg zur regenerativen Landwirtschaft eines Bio-Gemüsebauern

Ein spannender Bericht von uns über regenerative Landwirtschaft und über unserern Hof im tollen landwirtschaftlichen Magazin «Kultur und Politik» des Bio-Forum Schweiz. Den ganzen Text könnt ihr als PDF herunterladen. Oder noch besser ihr Abonniert das Magazin «Kultur und Politik»!

Ein kleiner Auszug findet ihr hier: Um die Klimakatastrophe zu verhindern, reichen die unzähligen Richtlinien von Bio Suisse bei weitem nicht aus. Was es braucht, ist ein Paradigmenwechsel. Dieser muss vor allem in unseren Köpfen stattfinden, da nützt ein Richtlinien-Dschungel nichts. Doch beginnen wir mal von vorne… .

Was einen konventionellen und Bio Betrieb heutzutage unterscheidet, ist meiner Meinung nach hauptsächlich der Einsatz unterschiedlicher Betriebsmittel. Sprich der Verzicht von synthetischen Düngern und Pflanzenschutzmitteln. Die biologische Produktion ist ansonsten sehr nah zur konventionellen Produktion gerückt. Bodenbearbeitung, Nährstoffplanung und Fruchtfolge unterscheiden
sich nur gering. Natürlich ist in den Bio-Richtlinien die Fruchtfolge ‹strenger› geregelt, doch seien wir mal ehrlich: Mit diesen Fruchtfolge-Regelungen alleine kann im besten Fall bodenbürtigen Krankheiten vorgebeugt werden, aber es lässt sich damit wohl kaum Humus aufbauen.

Hier den ganzen Text als PDF herunterladen.

Das grüne Gold…

Yuhuu unseren ersten Freiland Nüsslisalat (Feldsalat) diese Saison! Er ist besonders knackig und eine absolute Geschmacksbombe. Zum grünen Gold gehören jedoch auch kalte Finger bei der Ernte dazu!

Den feinen Nüsslisalat findet ihr dieses Jahr nur in unserem Gemüse-Abo Igel-Chorb.

Gute und schlechte Nachrichten

Beginnen wir mit der guten Nachricht. Im Igelchorb gibts unsere ersten Tomaten! Yuhuuu, endlich hat die Ernte begonnen. In den nächsten Wochen kann mit einer guten Ernte gerechnet worden, falls die momentan kerngesunden Tomaten nicht auch noch krank werden.

Leider hat sich die Unwettersituation nicht entschärft und am Sonntag wurde unser Feld zum dritten mal in Folge geflutet. Der Boden ist mit Wasser so gesättigt, dass er kaum mehr Wasser schlucken kann. Bei Randen, Krautstiel und Schnittmangold ist mit einem total Ausfall zu rechnen. Alle frisch gepflanzten Kulturen wie Chinakohl, Zuckerhut, Kohlrabi etc. wollen nicht recht anwachsen oder verfaulen zum Teil sogar. Dies wird leider zu grossen Verzögerungen und Lücken führen.

Durch diese angespannte Situation ist in den nächsten Wochen und Monaten mit grossen Ernteausfällen zu rechnen. Ein sehr schwieriges Gartenjahr (ja das schwierigste in meiner Gärtnerkarriere) welches uns an den Rand der Verzweiflung bringt. Wir danken euch für euer Verständnis, leider sind wir derartigen Klimatischen Kapriolen nicht gewachsen und müssen zum Teil zusehen wie das Gemüse kaputt geht. An den überlebenden Bohnen und Karotten sind die Unwetter auch nicht spurlos vorbeigegangen, Flecken zieren sie überall…

Das Unwetter und wir…

Das Überschwemmte SalatfeldDie Unwetter von letzter Woche haben auch uns getroffen. Jetzt zeigt sich welche Gemüse-Kulturen überleben und welche kleinen bis grossen Schaden erlitten haben.

Leider wurde unser Salat-Feld komplett überflutet (siehe Foto). Am Anfang sah es gut aus, dass die Salate mit dem Schrecken davon kamen, aber jetzt zeigt sich, dass durch die grossen Wassermassen nun alle Salate den Pilzkrankheiten zum Opfer gefallen sind. Leider sind alle Salatköpfe welche bis Ende August geerntet werden sollten betroffen. Wir werden noch mehr Schnittsalat anbauen als geplant um diese Lücke etwas zu füllen. Für Salatköpfe reicht die Zeit nicht mehr, in den nächsten Wochen wird desshalb wenig Salat in den Körben zu finden sein.

Auch die Karotten hat es schwer getroffen, hier ist mit grossen Ausfällen durch Staunässe zu rechnen. Wir werden nachsähen um den Schaden etwas zu verringern.

In unserem Folientunnel haben durch die sehr hohe Luftfeuchtigkeit in den letzten paar Wochen die Gurken den falschen Mehltau (eine Pilzkrankheit) eingefangen. Dieser aggressive Pilz lässt die Gurken innert ein bis zwei Wochen absterben. Auch hier versuchen wir nochmals Gurken zu pflanzen. Trotzdem wird es in nächster Zeit zu einer längeren Lücke kommen.

Eine Gute Nachricht haben wir jedoch auch noch, in ca. zwei Wochen ist mit den ersten Tomaten zu rechnen!

Wir geben unser Bestes um dem Wetter zu trotzen.

Hofreportage im St. Galler-Tagblatt

Bilder vom Tagblatt BerichtIm Online-Foodblog des St. Galler-Tagblatts ist eine Hofreportage vom Kollektiv-Hof Waldheim erschienen. Der schön geschriebene Text mit tollen Fotos erklärt wie wir auf unseren Hof landwirtschaft betreiben. Und warum für uns Bio-Landwirtschaft alleine nicht reicht um die Klima-Katarophe abzuwenden, darum betreiben wir eine regenerative Landwirtschaft.

Viel Spass beim Lesen, hier der Link.

Das Gemüse-Abo wieder ist voll, setzt euch auf die Warteliste!

Nur wenige Tage hatten hatten wir freie Körbe unserer Solawi Igel-Chorb, jetzt ist unser Gemüseabo schon voll. Wir können keine weiteren Abo’s annehmen, sorry!

Ihr könnt euch jedoch jetzt schon in die Warteliste eintragen damit ihr als erste über freie Plätze informiert wird.

Setzen sich alle Interessierten auf die Warteliste, können wir ohne zu spekulieren über eine Vergrösserung in der Saison 2022 nachdenken.

Herzlichen Dank allen Abonnent*innen!